ShareCamp 2014 – born2share – Tag 2

ShareCamp 2014 – born2share – Tag 2

Der erste Tag der Sessions auf dem ShareCamp 2014 ist vorbei. Im Mittelpunkt standen dieses Jahr Themen wie Cloud, Azure, Apps, Client Side Rendering, Cross Site Publishing und viele andere interessante neue Features rund um SharePoint 2013 bzw. SharePoint Online oder Office 365. Die ShareCamp 2014 Wall bietet eine Überblick was passiert und passiert ist…
ShareCamp 2014 bei Sonnenschein

SharePoint und Sonnenschein beim ShareCamp 2014

In vielen Session ging die Diskussion immer wieder hin zu Thema Cloud, SharePoint Online und wie hier in Zukunft Entwicklungen stattfinden. Bestes Beispiel hierfür ist der Einkauf von Yammer und die Zukunftspläne von Microsoft in diesem Bereich. Yammer soll in Zukunft die zentrale Plattform in SarePoint Online bzw. Office 365 Systemen sein, über die die Kommunikation stattfinden kann. Diskussionen oder Informationsverwaltung zu Businessobjekten, E-Mails oder auch die Kommunikation mit Kunden kann und soll mit Yammer stattfinden. In einer Session wurde heute Vorgestellt wie ein beispielhafter Workflow die API von Yammer angesprochen hat um in einer Gruppe die Beauftragung von einem Kunden bereit zu stellen. Weiter wurde erwähnt, dass das Microsoft Outlook Team an einer starken Integration von Yammer arbeite damit der Umstieg weg von E-Mails hin zu Yammer Aktivitäten einfacher stattfinden kann. Ich möchte euch gerne einen kleinen Einblick in eine Session geben an der ich teilgenommen habe. Sie beschäftigte sich mit den neuen Möglichkeiten, die SharePoint 2013 im Bereich Client Side Rendering (CSR) bietet. Was meiner Meinung nach im Bereich Office 365 nicht mehr zu ignorieren ist und bei der richtigen Nutzung ein sehr mächtiges Werkzeug ist. Session – Client Side Rendering in SharePoint 2013 In SharePoint 2013 wird an vielen Stellen mithilfe von CSR dem Nutzer Daten aus Listen oder Bibliotheken angezeigt. An dieser Stelle ist nun bei einem List View Web Part möglich mithilfe des JSLink Attributes ein eigenes Rendering der Daten zu bestimmen. JSLink Dateien sind im Grunde nichts weiter als JavaScript Dateien die bestimmte Rendering Operationen übernehmen können und es so gestatten das komplette Aussehen einer Listendarstellung anzupassen. Den Möglichkeiten sind hier im Grunde keine Grenzen gesetzt. Von einfachen Anpassungen, wie das Darstellen von Prozentzahlen in Form einer Progressbar, bis hin zu „Inline“ Editierfunktionen kann alles umgesetzt werden. Zuweisungen einer JSLink Datei können über das Userinterface von SharePoint direkt über die Eigenschaften von List View Web Parts vorgenommen werden. Dies ermöglicht somit auch für SharePoint Online Systeme Anpassungen am Rendering der Inhalte vorzunehmen. Zu beachten ist hierbei, dass eine JSLink Datei pro View in einem Web Part angegeben werden kann bzw. muss. Es können auch mehrere JS Dateien angegebene werden, die Pfade selber müssen dann mit einer „|“ getrennt werden. Die Reihenfolge bestimmt hier auch die Ladereihenfolge. Bedeutet z.B. wenn jQuery genutzt werden soll müsste dies vor der eigentlich Logikdatei geladen werden. JSLink Dateien können aber auch mit Inhaltstypen oder Websitespalten verknüpft werden. Was dann eine globalere Anpassungen des Renderings von Inhalten ermöglicht. Bei dem Referenzieren von JSLink Dateien stehen folgende Platzhalter zur Verfügung um einen globalen Einsatz auch in anderen Systemen zu gewährleisten:
  • ~site
  • ~sitecollection
  • ~sitecollectionmasterpagegallery
  • ~layouts
  • ~siteLayouts
  • ~siteCollectionLayouts
In der Renderinglogik selber können z.B. Templates für einzelne Listenspalten, Listenfelder, den Header des List View Web Parts oder den Footer angegeben werden. Desweitern stehen Einstiegspunkte wie „OnPrerender“, „Override“ oder „OnPostrender“ für die Logik zur Verfügung. Ebenfalls können auch Edit und New Form von Listenelmenten angepasst werden. Hier können zum Beispiel Client Side Validationsfunktionen aufgerufen werden bevor die Form abgeschickt wird. In Kombination mit dem Feature der „Minimal Download Strategy“ (MDS) müssen bei CSR Anpassungen bestimmte Dinge beachtet werden, da sonst Dateien und darin enthaltener Code nicht neu geladen und damit auch in den meisten Fällen nicht neu ausgeführt wird. Hier empfiehlt es sich zuerst Einmal in den eigenen Logikdateien immer mit Namespaces zu arbeiten um seine eigene JS Logik gut gekapselt aufrufen zu können. Des Weiteren muss in der Logik überprüft werden ob die MDS aktiviert ist oder nicht. Danach kann man nun seine JS Datei registrieren, sodass diese vom MDS Feature ignoriert wird und immer neu geladen wird. Zu guter letzt muss noch der eigene Namespace registriert werden. Mehr zum Thema MDS und CRS Die in der Session vorgestellten Beispiele oder Demos findet Ihr hier. Hiermit ging der erste Session Tag vom ShareCamp 2014 vorbei und ich hoffe auf weitere interessante Diskussionsrunden am morgigen letzten Tag für dieses Jahr. Euer Team der Layer2 vor Ort beim ShareCamp 2014

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